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Warum Papageno kein Freimaurer wurde

Großer öffentlicher Gästeabend am 28. April 2017 um 20:00 Uhr im Logenhaus am Scheideweg 124 (Ecke Eßkamp) in Oldenburg zum Thema:

„Warum Papageno kein Freimaurer wurde“

„Die Musik ist mehr wert als alles materielle Gut dieser Welt, denn durch sie wird Menschenglück und Zufriedenheit vermehrt“ (frei nach dem Libretto der „Zauberflöte“, von W. A. Mozart und E. Schikaneder)

Der Vortrag mit Musik, der am Freitag, den 28. April 2017 in der Johannisloge „Zum Goldenen Hirsch“ in Oldenburg gehalten wird, stellt die 3-jährige Forschungsarbeit zum Thema „Warum Papageno kein Freimaurer wurde“ in den Mittelpunkt.

Theaterregisseurin Geraldine Schramm wird bei ihren Gedanken unterstützt vom Bariton Roman Grübner (Papageno) und der Pianistin Makiko Eguchi.

Die Freimaurerloge und ihre Gäste kommen in den Genuss von musikalischen und szenischen Highlights aus der Zauberflöte von Bruder Wolfgang Amadé Mozart nebst vielen anregenden Anekdoten und Gedanken betreffend Freimaurerei, Alchemie und historischer Aufführungspraxis.

Die Künstler:

Geraldine Schramm

Geraldine Schramm

Eckdaten: Regisseurin / geboren in Hamburg / Lycée Antoine de Saint Exupéry in Hamburg / Ballettschule John Neumeier / Humboldt Universität zu Berlin und Universität Hamburg / Persönliche Assistentin von Peter Zadek / Zusammenarbeit mit Andreas Homoki, Philipp Kochheim, Daniel Karasek und Carlos Wagner.

Bühnen: Hamburgische Staatsoper, Hamburger Kammeroper, Opera Stabile, Eutiner Festspiele, Theater Lübeck, Landestheater Coburg, lucerne festival. Festival de Verbier, monsun theater, was ihr wollt productions.

 

Makiko Eguchi

Makiko Eguchi

Eckdaten: Pianistin, Korrepetitorin / geboren in Tokyo, Japan / seit 2007 in Hamburg / University of arts and music Tokyo / Dozentin für Korrepetition am Hamburger Konservatorium / Kirchenmusikerin / Hospitation bei der Wiener Staatsoper / Zalhreiche Korrepetitionen/ u. a. für die Meisterkurse von Prof. Margret Honig, Kurt Widmer, Kammersängerin Angela Denoke, Martin Schebesta  / Chorleitung und Korrepetition diverser Chöre / u. a. für das Balthasar-Neumann Ensemble (unter der Leitung von Thomas Hengelbrook).

Bühnen: Theater Lübeck , Hamburger Kammeroper, Opernloft.

 

Roman Grübner

Roman Grübner

Eckdaten: Opern-, Konzert- und Liedersänger / geboren in Crivitz (Mecklenburg) / Spezialgymnasium für Musik C.P.E. Bach Berlin – HfM „Hans Eissler“ /

Bühnen: Staatstheater Schwerin, Theater St. Gallen, Festspielhaus Baden-Baden, Tonhalle Zürich, Concertgebouw Amsterdam, Philharmonie Berlin, int. Schlossfestspiele Schwerin, Moselfestspiele / Zusammenarbeit mit: Theodor Currentzis, Stefan Soltez, Nikolaus Lehnhoff, Phillipe Arlaud, Christian Thielemann.

Grosser Gästeabend am 15.4.2016 zum Thema „Freimaurerinnen und Frauenlogen im 21 . Jahrhundert – Sinn und Zweck, Anspruch und Ziele.“

Freimaurerei ist längst kein reiner Männerbund mehr und erst recht kein Geheimbund, auch wenn es in den Logen diskret zugeht und Verschwiegenheit geübt wird – nicht aber Geheimniskrämerei. Es gibt Männer-, Frauen- und gemischte Logen. Alle sind im Internet zu finden und teilweise auch in den sozialen Netzwerken vertreten. Freimaurerinnen verstehen sich als Mitglieder einer Werte-, Ritual- und Diskursgemeinschaft, die heute wichtiger ist denn je. Humanität und Toleranz, Tugenden wie Wohlwollen, Achtsamkeit und Kritikfähigkeit sind in unserer Gesellschaft nicht selbstverständlich. Angesichts von Krisen und Konflikten, religiösem Fanatismus und gewaltbereitem Extremismus, Pauschalurteilen und Hass-Kampagnen ist es dringend nötig, sich mit den humanistischen Werten auseinanderzusetzen, auf deren Grundlage Demokratie und Menschenrechte sich entwickelt haben. In welcher Gesellschaft wollen wir leben? Wie können wir dazu beitragen, dass kulturelle, religiöse und individuelle Unterschiede bereichernd werden statt bedrohlich? Unsere Frauenlogen sind Stätten der Begegnung, in der wir uns auf der Grundlage von Erfahrung, Wissen, Bildung und zugewandtem Interesse am jeweiligen Gegenüber und an der Andersdenkenden mit derartigen Sinnfragen befassen. Ziel ist nicht, eine allgemeingültige Antwort zu finden, sondern vielmehr, eine Form der Auseinandersetzung zu pflegen, die den Rahmen für echten, intensiven und freimütigen Austausch, für Entwicklung und ständiges Dazulernen schafft.

In Deutschland haben Frauen die Freimaurerei zwar erst relativ spät für sich entdeckt, dann aber schnell eine große inhaltliche Kompetenz und Dynamik entfaltet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die erste Frauenloge gegründet, teils mit Hilfe von Männerlogen, teils gegen ihren Widerstand. Mittlerweile gibt es bundesweit 25 Frauenlogen im Dachverband der Frauen-Großloge von Deutschland. Sie pflegen intensive Kontakte zu anderen freimaurerischen Verbänden in Europa und darüber hinaus.

Den Vortrag hält: Sylvia Gräber, Journalistin, Autorin, Sprecherin, Medien- und Stimmtrainerin; Vorsitzende (MvSt) der Freimaurerinnenloge Perpendiculum in Münster, Mitglied im erweiterten Vorstand der Frauen-Großloge von Deutschland (Großrednerin); Freimaurerin seit 1999.

Die Referentin: Sylvia Gräber
Die Referentin: Sylvia Gräber

Großer Gästeabend am 15.4.2016 um 20 Uhr in unserem Logenhaus im Scheideweg 124 (Ecke Eßkamp) in Oldenburg

Ankündigung in der NWZ

Jetzt: Bericht über die Veranstaltung in der Nordwest Zeitung (NWZ ONLINE)

Zwischen Geheimnis und Öffentlichkeit – Großer Gästeabend zu diesem Thema

Großer Gästeabend der Sankt Johannisloge „Zum Goldenen Hirsch“ am 9. Oktober 2015

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Hanspeter Teetzmann eröffnet den Abend

Am 9. Oktober 2015 fand in unserem Logenhaus im Scheideweg 124 (Ecke Eßkamp) ein öffentlicher Gästeabend mit dem Thema Zwischen Geheimnis und Öffentlichkeitstatt. Der Münchner Theologe Dr. Matthias Pöhlmann referierte über dieses Thema aus der Sicht eines evangelischen Theologen, wobei er auch die Positionen anderer Konfessionen aufzeigte.

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Dr. Matthias Pöhlmann

Dr. Pöhlmann stellte fest, dass sich das Erscheinungsbild der deutschen Freimaurerei verändert. Ob Bücher, Internetseiten, Blogs oder soziale Medien – die Logen suchen verstärkt die Öffentlichkeit. Und doch bleibt ein für Außenstehende unzugängliches Geheimnis. Worin bestehen freimaurerische Überzeugungen?

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Interessiertes Publikum

Wie verhalten sich die Logen zur Religion? Und wie stehen die christlichen Kirchen zur  sog. „Königlichen Kunst“? Der Vortrag hat sich mit diesen und anderen Fragen befasst. Das interessierte Publikum bestand neben Freimaurern aus sehr interessierten Damen und Herren, die im Anschluss reichlich Fragen an den Referenten, Dr. Matthias Pöhlmann, und den Logenmeister, Hanspeter Teetzmann, stellten. ZGH_Dr_Poehlmann_03Nach dem Vortrag wurde im Clubraum der Loge in kleineren Gruppen angeregt weiterdiskutiert. Dabei stellte sich heraus, dass man sich mehr Informationsveran-staltungen wie diese wünsche. Die Johannisloge „Zum Goldenen Hirsch“ wird deshalb an jedem zweiten Dienstag eines Monats ihr Logenhaus um 20:15 Uhr für interessierte Herren öffnen. ZGH_Dr_Poehlmann_01Gerne können Sie sich auch unter der E-Mail-Adresse sekretaer@freimaurer-oldenburg.de zum nächsten Termin anmelden.

Frühere Veranstaltungen unserer Johannisloge „Zum Goldenen Hirsch“, Oldenburg

9.10.2009, 20.15h

Dr. Matthias Pöhlmann: „Verschwiegene Männer? – Freimaurer in Deutschland“.

Der Loge war es gelungen, Dr. Matthias Pöhlmann, Beauftragter der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen, für einen Vortrag am 9.10.2009 im Logenhaus als Referenten zu gewinnen.

Anzeige und redaktioneller Hinweis in der hiesigen Tageszeitung wiesen auf diese Veranstaltung hin.

Über 100 Personen im Festsaal folgten den Ausführungen des Referenten.

Von der Möglichkeit, dem Referenten und den verantwortlichen Mitgliedern unserer Loge Fragen zu stellen, wurde rege Gebrauch gemacht.

Die Loge hatte einmal mehr die Möglichkeit, sich als kulturellen Bestandteil der Stadt Oldenburg vorzustellen und bestehenden Vorurteilen gegen die Freimaurerei entgegenzutreten.

Text nach Br. J.K.

 

Öffentlicher Gästeabend im September 2010

Prof. Dr. Bernd Kollmann von der Univ. Siegen:   Die Jesus-Mythen

Am letzten Freitag im Monat September fand im Festsaal unseres Logenhauses ein öffentlicher Gästeabend statt. Als Referenten konnte unser Logenmeister  Herrn Prof. Dr. Bernd Kollmann von der Universität Siegen gewinnen.

Prof. Dr. Kollmann forscht und lehrt in den Bereichen „Exegese und Theologie des Neuen Testaments“ und kann auf einen reichen Fundus an Buchveröffentlichungen verweisen.

In unserem Logenhaus hält er einen Vortrag über aktuelle Jesus-Mythen, dessen Inhalt er wie folgt charakterisiert:

„Das Leben Jesu ist umrankt von Mythen und Legenden, Sensationen und Rätseln. Manche sind schon sehr alt und nie verstummt. Andere kamen durch spektakuläre Entdeckungen in den letzten Jahren hinzu und riefen atemberaubende Verschwörungstheorien hervor.

  • War Jesus mit Maria Magdalena verheiratet und hat sogar Nachkommen mit ihr gezeugt?
  • Hat er die Kreuzigung überlebt und ist als alter Mann im Kreise der Familie verstorben?
  • Wurde in Jerusalem das Familiengrab Jesu entdeckt, in dem er mit Maria Magdalena und einem gemeinsamen Kind seine letzte Ruhestätte fand?
  • Hat die Katholische Kirche einen riesigen Geheimdienst daran gesetzt, sogar mit Gewalt zu verhindern, dass die Wahrheit über Jesus ans Licht kommt?

Die geheimnisvollen Überlieferungen werden wissenschaftlich untersucht und mit Fakten untermauert.“

Die Bibliothek der Loge

Katalog der Logenbibliothek
der JL „Zum Goldenen Hirsch“

Vorbemerkungen:
„1785 gründete man die nachmals viel bewunderte Bibliothek der Loge. Sie wurde 1944 durch eine englische Bombe größtenteils zerstört.“ (Br. Wilhelm Stukenberg, LM, am 6. Dezember 1952) Nach vielen Jahren hat Br. Manfred Tasler im Jahre 2007 angefangen, die Buch-Bestände zu sichten und systematisch in einem Verfasserkatalog zu erfassen. Im Jahre 2012 hat Br. Werner Zihn zahlreiche Nachlässe von Brüdern und weitere neue Bücher in einem zweiten Verfasserkatalog erfasst und aufgestellt. Beide Bestände und Kataloge sind im zweiten Halbjahr 2015 zu einem Verfasserkatalog vereint und in einem Buchbestand zusammengeführt worden. Dieser Katalog liegt hiermit vor. Er befindet sich halbjährlich aktualisiert in Form eines Druckexemplares im Raum der Logenbibliothek. In elektronischer Form kann dieser auf der Homepage der Loge eingesehen werden.
Im Anhang befindet sich eine Übersicht über vorhandene Periodika und
Sonderkataloge: Geschichte der JL „Zum Goldenen Hirsch“, Festschriften, Liederbücher, Handbücher.
Die Ausleihe erfolgt durch Brüder, die die Blankokarteikarten mit Titelangabe und Entleihdatum ausfüllen und diese Karte dann in den Karteikasten stellen. Die Dauer der Ausleihe ist derzeit unbeschränkt.
Rückfragen bitte an den Bruder Bibliothekar.
Stand: Januar 2017

Text von Br. W. Z.
Katalog der Logenbibliothek